Bisher habe ich die Schwimmkurse stets alleine durchgeführt. Mit meiner ruhigen und geduldigen Art, habe ich den Kindern eine besondere Atmosphäre geschaffen. Weder mit Druck noch mit Zwang, kann man bei Kindern etwas erreichen. Nicht selten haben die kleinen Ängste, die sie nicht einfach so ablegen können. Wenn schon das Duschen zu Hause im Drama endet, sind Samthandschuhe während des Schwimmkurses besonders wichtig. Mit Feingefühl und viel Vertrauensarbeit, sind diese Hürden bei Kindern zu meistern. Dabei spielt auch die Gruppengröße eine Rolle. In kleineren Gruppen herrscht von Anfang an eine ruhigere Stimmung. Ich persönlich mag es nicht, in großen Gruppen mit vielen Kindern, einen Schwimmkurs zu leiten. Da ist es schwer Ruhe rein zu bekommen. Das muss aber auch zur Beckengröße und anderen Gegebenheiten passen.

Nicht selten fragen Eltern mich, wo ich diese Geduld und Ruhe nur her hole. Eine Antwort darauf kann ich nur schwer geben. Sie ist da und sie wird für die Kinder gebraucht.

Das allerschönste für mich ist die Entwicklung der Kinder zu beobachten und ein strahlendes Lächeln am Ende eines Kurses zu bekommen. Das füllt das eigene Herz immer wieder auf.

Ich selbst besitze kein eigenes Schwimmbad, sondern bin auf andere Bäder angewiesen. Bisher habe ich meine Kurse im Lehrschwimmbad der Gemeinde Uedem gegeben. Leider konnte man sich zum Jahreswechsel 2021/2022 nicht auf eine Fortführung des Vertragsverhältnisses einigen. Schade eigentlich, denn so sind allein dort 13 Schwimmkurse schlagartig beendet worden. Heute bin ich sehr glücklich über den Verlauf der Dinge. Ich habe Rees und Kleve – Materborn als neue Standorte gewinnen können. Langfristig werde ich am Standort Rees mit mehreren Trainern Kurse durchführen. Es ist ein großes Becken und die Möglichkeiten sind viel größer. Im März 2022 starten die neuen Kurse.